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elspec unterstützt Social Projects


Das Engagement der elspec für Ghana in 2008

Hilfe zum Selbsthilfeprojekt in Ghana:
Geretsried, 2008 - Engagement über das Tagesgeschehen hinaus, das schaffen nur wenige Unternehmen. Meist sind es die Großen, die aus PR und Marketinggründen mit einer eigenen Abteilung „Social Sponsoring“ betreiben. Dass jemand wie Thomas Weber und seine Mitarbeiter des mittelständischen Unternehmens elspec, Verbindungsspezialist in der Hochfrequenztechnik, Firmen-und Freizeitaktivitäten in den Dienst einer guten Sache stellen, ist eher selten.

Wenn man das Büro von Thomas Weber betritt, fällt einem im sonst eher geradlinig und geschäftsmäßig eingerichteten Raum ein für ein Chefbüro ungewöhnlicher Tisch auf. Es ist ein großer Kicker, der, mit einer Glasplatte abgedeckt, zum Besprechungstisch wird. Aber man bekommt als Besucher kaum Zeit, sich darüber zu wundern, denn schon ist die Glasplatte entfernt, die Spendenkasse aufgestellt und man findet sich in der Rolle der Bayern oder der Sechziger beim Lokalderby wieder.


©Pierre Antoine-Rigout


Hier geht es aber mitnichten darum, dem eigenen Spieltrieb um seiner selbst willen zu frönen. Vielmehr wird hier geschickt auf den Ehrgeiz der oft hochkarätigen Besucher gesetzt, um ein Ghana Projekt der Organisation „OrphanAid Africa“ zu unterstützen. Für jedes Spiel sind nämlich 5 Euro fällig. Die werden dann auch sofort von beiden Seiten in die Spendenbox gesteckt. Die Frage, ob schon einmal ein Besucher nicht mitmachen wollte, verneint Weber vehement: „Alle verstehen, dass es um eine wichtige Sache geht und freuen sich, wenn Spenden so viel Spaß macht. Und viele runden den Endbetrag freiwillig noch nach oben ab!“

Auf die Idee, sich für ein Projekt in Ghana zu engagieren, brachte ihn die Unternehmensberaterin Anja Rüttermann. Sie hatte ihr Know-how im Zuge eines Corporate Volunteering im Jahre 2005 freiwillig und unentgeltlich der Organisation „Orphanage Africa“ zur Verfügung gestellt. Anja Rüttermann‘s Projekt war damals, das Waisenhaus „Love and Peace“ in Ghana.

In den drei Monaten vor Ort wurde ihr schnell klar, dass es viel zu tun gibt. Extrem schockierende Zustände in der Hygiene und der Nahrungsversorgung mussten unbedingt schnellstens verbessert werden, bevor man über Schule und Ausbildung überhaupt nachdenken konnte. Sie sah aber auch, dass mit wirklich, für westliche Verhältnisse, geringen Mitteln schon Großes bewegt werden könnte und setzte spontan eine Spendenaktion in Gang. Hilfe zur Selbsthilfe war das Ziel. Thomas Weber war einer derjenigen, die damals die erste E-Mail aus Afrika erhielten und er war sofort dabei. Seit dieser Zeit unterstützen er und elspec engagiert mit vielen Aktionen dieses wichtige Projekt. Einen Großteil seines Spendenaufkommens generiert der Geschäftsführer dabei im Rahmen seines sportlichen Engagements. Als gut trainierter und begeisterter Läufer nimmt er selbst an vielen Laufevents teil und tritt als Sponsor auf. Mittlerweile hat er alle Mitarbeiter mit seiner Leidenschaft angesteckt und alle machen mit, so gut sie können. Für jeden gelaufenen, oder - per NordicWalking - gegangenen Kilometer, legt elspec nämlich einen festen Betrag in den Spendentopf von Anja Rüttermann.

In den letzten Jahren stiftete man das so genannte „Finisher“ Shirt. Das konnte jeder Läufer und jede Läuferin erwerben, die das Rennen bis zur Zielflagge durchlaufen hatten. Zuletzt war Thomas Weber jedes verkaufte Finisher Shirt nocheinmal 2 Euro extra wert! Auch dieses Geld ging am Ende des Laufs direkt auf den Weg nach Afrika.

„Ich wollte mich persönlich und mit dem Unternehmen immer schon für ein soziales Projekt engagieren, bei dem die gespendeten Gelder direkt und ohne Verwaltungsumwege den Bedürftigen zu Gute kommen,“ so Weber. Das Selbsthilfeprojekt für das Waisenhaus „Love and Peace“ in Ghana war dafür genau das Richtige.

So hatte dann jeder Finisher des Oberland-Halbmarathons nicht nur etwas für seinen eigenen Körper und Geist getan, sondern er hat mit den von elspec gespendeten 2 Euro einem Kind für eine ganze Woche ausreichend Nahrung und Wasser gegeben! Sie müssen wissen: Schon fünf Läufer können das Leben von vier Kindern retten, denn schon 10 Euro reichen aus, um die Kleinen erfolgreich gegen Malaria behandeln zu können.

Und weil schon 80 Euro reichen, um 35 Kinder einen ganzen Monat zu ernähren, sind die Summen von 600 bis 1500 Euro, die im Schnitt pro Jahr allein von elspec zusammenkommen, für die dortigen Verhältnisse eine gewaltige Summe.

Mittlerweile hat sich der gute Zustand der Station herumgesprochen und aus den ehemals 35 Kindern sind 70 geworden. Eine Direktorin und eine Krankenschwester konnten damit beauftragt werden, die Arbeitsabläufe zu koordinieren und die medizinische Betreuung der Kinder zu gewährleisten. Die Gehälter der beiden werden ebenso wie die der vier Pflegemütter, der Reinigungskraft und des Kochs nur aus vielen verschiedenen Spenden finanziert, denn Thomas Weber ist gott sei dank nicht allein.

Damit die Spenden aber nicht abreißen, verzichtet das Geltinger Unternehmen bereits im fünften Jahr darauf, die zur Weihnachtszeit üblichen Präsente zu verschicken und schiebt anstatt dessen mit dem gesparten Betrag lieber ein weiteres Projekt für OrphanAid Africa in Ghana an. elspec verzichtet zwar nicht auf die herzlichen Weihnachts- und Neujahrsgrüße per Postkarte, aber nicht ohne den Bezug des Unternehmens mit OrphanAid‘s Waisenkindern herzustellen.

Und es sind nicht nur die hübschen Bilder der Kleinen, die beeindrucken, sondern auch der Aufruf an den Empfänger, sich selbst mit zu engagieren. Denn von der Spendensumme, die elspec bereits an OrphanAid übergeben hat, kamen 25% des Summenwertes von Geschäftspartnern, Kunden und Lieferanten. Sie waren in Form von Bargeld in das „Ghana-Sparschwein“ einbezahlt worden und wurden 1:1 an Anja Rüttermann übergeben.

Nun gilt es abzuwarten, welche Ideen dem Geschäftsführer der elspec GmbH in den Sinn kommen werden, um sein Ghana Projekt weiter zu unterstützen!

So könnte man abschließend sagen: Spenden verbindet - elspec auch!










©Pierre Antoine-Rigout

























©Pierre Antoine-Rigout

Was in diesem Jahr 2008 geschah:

Auch in diesem Jahr kam wieder eine gehörige Spendensumme zusammen. Es ist sicher interessant in einer kurzen Aufstellung zu sehen, welche konkreten Projekte unterstützt wurden. Die stolze Summe von insgesamt 1.885 EUR kamen in diesem Jahr durch Spenden auf der Messe electronica und Aktionen wie dem Kickertisch oder dem Oberland-Halbmarathon zusammen. Ein weiterer Betrag von 1.500 EUR ist auch der Entscheidung zu verdanken, dass elspec, wie auch im letzten Jahr, auf Weihnachtsgeschenke verzichtet und die budgetierte Summe konsequent und komplett dem Ghana-Projekt zuteilt. Im Ganzen macht das zusammen 3.751 EUR für OrphanAid Africa (OA)!

In Ghana lässt sich damit eine ganze Menge anfangen. Und weil Ghana im Gegensatz zu vielen anderen afrikanischen Ländern ein relativ stabiles politisches System hat, sind Investitionen hier auch von dauerhafter Wirkung.

Das Thema für dieses Jahr war „Wasser“. Neben Krankheitsbekämpfung, Bildung und Wohnraum-Schaffung immer noch der wesentlichste Bestandteil für Leben in einem afrikanischen Land.

So wurden von den Spenden zunächst ein großer Trinkwasservorratstank zu 387 EUR gekauft und neben einer modernen Regenwasserzisterne zu 238 EUR verschlang die starke neue Wasserpumpe mit 1.060 EUR einen Großteil des zur Verfügung stehenden Geldes. Damit können aber die bisherigen Gebäude wie Schule, Krankenstation, Wohnhäuser und Kirche mit dem wichtigen Nass versorgt werden. Die Leistung reicht zusätzlich für die geplante Erweiterung des von OA gekauften Geländes.

Um die weitere Erosion des Bodens einzudämmen ist es wichtig, spezielle Pflanzen anzubauen. Der Aufwand dafür betrug 535 EUR. Erdarbeiten und Präparierung des Bodens nocheinmal 890 EUR. Da nicht nur Menschen Wasser zum Leben benötigen sondern auch die Botanik, ist ein Bewässerungssystem unerlässlich. Die Leitungen und Rohre schlugen mit 641 EUR zu Buche.

„Hilfe zur Selbsthilfe“ - für OrphanAid Africa und seine vielen Unterstützer nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern eindringliche Verpflichtung. Nachhaltigkeit und Zukunftsvision sind hier in Ghana die Basis der gelebten Entwicklungshilfe.



Übergabe des Ghana-Sparschweins an Anja Rüttermannn durch Herrn Weber.




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